Hier sehen Sie, wie die Bienen "gewandert", also verstellt werden. Dazu werden sie abends nach Bienenflug verschlossen, auf einen LKW oder Anhänger verladen und in Schutz der kühlenden Nacht zu einem anderen Ort gefahren. Sie orientieren sich schnell neu und beginnen den Nektar der dortigen Pflanzen zu sammeln. Nur den Winter überstehen die Bienen an einem festen Platz. Im Sommer bringe ich sie z. B. nach dem Verblühen der Robinie zu den Lindenbäumen, die dann gerade zu blühen beginnen.
Bienen im Winter
Die Bienen leben auch im Winter draußen in Holzkästen, den sogenannten Beuten. Sie wärmen sich gegenseitig in einer Traube und können so auch bei Minusgraden eine Temperatur von bis zu 36 Grad erzeugen.
Arbeit an den Bienen
Das ist für mich das Schönste an der Arbeit des Imkers: mich in Ruhe um die Bienenvölker zu kümmern. Leider sind solche Momente im Alltag der Bienensaison nicht allzu häufig.
Bienenvölker in der Heide
Die Heideblüte bringt, wenn die Voraussetzungen stimmen, die letzte Ernte im Bienenjahr. Sie blüht im August und September und lässt die Heidelandschaft lila erstrahlen. Nur wenn die Heide regelmäßig verjüngt wird, traditionell durch das Abweiden mit Schafen, gibt es einen guten Blütenansatz.
Blick ins Bienenvolk
Hier sieht man eine Brutwabe. Aus jedem Ei, welches die Königin legt, schlüpfen kleine Larven, die dann zu Maden heranwachsen. Bei den weisslichen Zellen handelt es sich um die sogenannten Rundmaden. Zur Verpuppung werden die Zellen dann von den Bienen verdeckelt. Aus den verdeckelten Zellen auf dem Foto schlüpfen demnächst junge Bienen.
In den gelben Zellen unten links ist Pollen vom Raps eingelagert.
Bau der Bienenkästen
Nicht nur bei den Bienen gibt es viel zu tun. Auch die vielen hundert Kästen, in denen die Bienen wohnen, wollen gebaut werden. Dazu wurde eine Präzisionskreissäge angeschafft, mit der die Fichten- oder Weymouthskiefernbretter milimeter- und winkelgenau zugeschnitten werden können. Die Biorichtlinien schreiben vor, dass nur naturbelassenes Holz verwendet werden darf.
Die Wohnung der Bienen
In diesen Kisten, in der Fachsprache Beuten genannt, leben meine Bienen. Unten befindet sich das Flugloch, darüber die Kiste in der die Königin Eier legt und junge Bienen schlüpfen, zuoberst die Kiste, in der der Honig abgelagert wird. Der Blechdeckel bietet Schutz vor Regen und Schnee, denn die Bienen leben auch im Winter in dieser Beute.
Blick in den Bienenstock
In der Saison findet eine regelmäßige Durchschau der Völker statt. So können Entwicklungs- und Gesundheitszustand beurteilt werden. Gegebenenfalls wird über geeignete Massnahmen entschieden, die die Volksentwicklung zu unterstützen oder einen Krankheitsausbruch verhindern. Und natürlich muss das Volk auch zur Honigentnahme geöffnet werden.
Teilansicht eines Bienenstandes
In jeder dieser Kisten mit Blechdeckel lebt ein Bienenvolk, welches je nach Jahreszeit aus 6000 bis 40 000 Bienen besteht. In der Umgebung des Betriebssitzes stehen meist 30 Bienenvölker auf einem geschützten Platz. An diesen Plätzen wird auch der Akazien- und ein Teil des Rapshonigs geerntet.
Hier sehen Sie, wie die Bienen "gewandert", also verstellt werden. Dazu werden sie abends nach Bienenflug verschlossen, auf einen LKW oder Anhänger verladen und in Schutz der kühlenden Nacht zu einem anderen Ort gefahren. Sie orientieren sich schnell neu und beginnen den Nektar der dortigen Pflanzen zu sammeln. Nur den Winter überstehen die Bienen an einem festen Platz. Im Sommer bringe ich sie z. B. nach dem Verblühen der Robinie zu den Lindenbäumen, die dann gerade zu blühen beginnen.