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wir sind weiterhin für Sie da!

Gerne liefern wir Ihnen unsere Honige auch per Paket nach Hause.

 

 Bleiben Sie gesund und genießen Sie den Honig als kleine Stärkung!

 



Aktuelles aus der Produktion - Die Geschichte hinter unserem Zitronen-Honig

 

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Die Wintertraube

 

In den typischen Wintermonaten Januar/Februar ist das Wetter häufig unbeständig - Minustemperaturen, Regen, Schnee, stürmische Tage - mit allem ist zu rechnen. Für die Bienen und den Imker sind es jedoch die ruhigsten Monate im Jahr. Die Bienen brummen gleichmäßig im Stock und erzeugen Wärme in der Wintertraube. Als Wintervorbereitung haben die Bienen gute Fett- und Eiweißreserven in ihr Hinterleib eingelagert. Nun gibt es viele Arbeiterinnen/weibliche Bienen mit Winterspeck im Bienenstock (männliche Drohnen gibt es im Winter nicht im Bienenvolk). Sie machen momentan keine anstrengenden Sammelflüge und müssen noch keine Brut pflegen. Dennoch ist keine Rede von Winterschlaf. Die Bienen produzieren rund um die Uhr Wärme in der "Wintertraube", denn sie sind sehr kälteempfindlich. Sie haben sich auf wenige Wabengassen zusammengezogen und bilden eine Art Kugel. Darin bleiben die Arbeiterinnen ständig in Bewegung und laufen von innen nach außen und zurück. So kann sich jede Biene im inneren der Traube aufwärmen. Die Königin bleibt im Inneren und wird durchgehend gewärmt. Wärme produzieren die Bienen, indem sie ihre Flugmuskulatur bewegen. Dabei klinken sie ihre Flügel aus. Auch deswegen brauchen sie gute Futtervorräte und ihren Winterspeck. Sie verbrauchen für die Bewegung der Flugmuskulatur viele Kohlenhydrate aus dem Honig und dem eingefütterten Bioland-Zucker. In den Wintermonaten macht der Imker deswegen regelmäßige Futterkontrollen. Im inneren der Wintertraube herrscht meist eine Temperatur von leicht über 10°C. In Intervallen heizen die Bienen alle paar Tage die Traube auf bis zu 30°C hoch. Der Honig wird flüssiger und kann von den Bienen an diesen Tagen aufgenommen werden. (Tautz 2015)