Nachdem es am 24.11. den ersten Nachtfrost gab hoffen wir, dass unsere Völker
demnächst brutfrei sind. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass wir mit Oxalsäure
eine weitere Behandlung gegen die Varroamilbe durchführen können. Die Fluglöcher
der Bienenvölker sind nun so klein gehalten dass die Bienen zwar an wärmeren Tagen
noch ein und ausfliegen können, sich aber keine Mäuse in den Kästen einnisten.
Bei Kälte können sich die Bienen gegen diese Eindringlinge nicht wehren.
Und nur selten überlebt ein Bienenvolk den Winter, wenn es sich sein Zuhause mit
einer Maus teilen muss.

Bisher leben die Bienenvölker alle, wenngleich es natürlich
auch schwächere Völker gibt bei denen wir etwas bangen müssen. Wir freuen uns sehr,
dass es bisher so aussieht, als ob die große Sorgfalt und Mühe mit der wir die
Spätsommerpflege durchgeführt haben gefruchtet hat. Jedes Volk haben wir individuell
nach Bedarf behandelt, um so den Medikamenteneinsatz zu reduzieren - ein Verfahren,
dass bei Imkereien in unserer Größenordnung leider nicht selbstverständlich ist.
Und was machen wir jetzt, wenn die Bienen kaum Arbeit machen?
Wir richten schon Material für das nächste Jahr und kümmern uns intensiv
um die Vermarktung.

                                                                                Garzau im Dezember 2018