
Im Hochsommer angekommen,
neigt sich das Bienenjahr schon dem Ende entgegen.
Und nun sind wir auch schon im Juli angekommen und das Bienenjahr geht auf sein Ende zu. Nach der Sommersonnenwenden am 21. Juni werden nicht nur die Tage wieder kürzer, sondern auch die Brut im Bienenstock geht wieder zurück. Die Königin legt mit der Zeit immer weniger Eier, da es nicht sinnvoll wäre mit einer großen Anzahl von Bienen in den Winter zu gehen. Die Bienen bereiten sich somit langsam auf den nächsten Winter vor. Sie sind jetzt viel damit beschäftigt, Nektar in den Stock zu tragen, Pollen zu sammeln und die freien Zellen damit zu füllen. Die Drohnen, die jetzt noch im Stock sind, werden nicht mehr benötigt und von den Arbeiterinnen nach und nach aus dem Stock gedrängt. Dieses Phänomen nennt sich "Drohnenschlacht". Unsere Imker werden in den kommenden Wochen mit dem Einfüttern der Bienen beginnen, damit sie genügend Vorräte für den Winter anlegen können. Dafür wird hochwertiger Bioland-Zucker aus ökologischem Anbau verwendet. Auch dies spiegelt sich in den meist höheren Preisen für ein Glas qualitatsvollem Bio-Honig im Vergleich zu konventionellem Honig wieder. Unsere große Honigschleuder und unser Team ist seit Wochen unermüdlich im Einsatz. Dieses Jahr wurden wir u.a. mit einer reichen Rapsernte beschenkt. Auch die Behandlung gegen die weit verbreitete Varroa-Milbe steht bevor. Dazu mehr in den nächsten Bienen-Neuigkeiten.
Bienenweide im Juli
Phacelia, Borretsch, Sonnenblume, Rosen, Rotklee, Kornblume
Eine kleine wilde Ecke im Garten mit blühendem "Unkraut" macht einen großen Unterschied, auch auf unseren Tellern. Sie unterstützt unsere Honig- und v.a. die rund 570 Wildbienenarten. Die Bienen
sind unverzichtbar, da sie als Hauptbestäuber die Vielzahl unserer Nutzpflanzen erst zur Fruchtreife bringen. Daher wollen wir ermuntern, einfach mal den Rasenmäher stehen lassen :)